Was kann KI?

Schule der Zukunft
Im Jugendzentrum Much arbeiteten fünf Kinder und Jugendliche im Alter vom 11 bis 16 Jahren an jeweils fünf Tagen an der Idee, wie eine Schule in naher Zukunft in Bezug auf die Nutzung künstlicher Intelligenz aussehen könnte. Kameramann und Regisseur Vahid Zamani führte die kleine Gruppe dafür mit einer gebündelten Theoriestunde in das Thema künstliche Intelligenz ein. Folglich sollten sie ihr neu erworbenes Wissen in verschiedenen Programmen wie ChatGPT, Midjourney und Suno.ai anwenden.
Die Teilnehmer*innen ließen sich Geschichten schreiben, Matheaufgaben lösen und Bilder generieren. Schnell wurde ihnen klar, die KI war in ihren Ergebnissen nicht fehlerfrei. Manchmal agierte sie ungenau, Antworten mussten auf ihre Richtigkeit geprüft werden und doch konnten sich alle Teilnehmenden für ihre Aufgaben und damit zusammenhängenden Ergebnissen begeistern. Aus dieser Thematik heraus stellte sich den Kindern und Jugendlichen noch eine ganz andere Frage: Kann die KI menschliche Beziehungen ersetzen? Schließlich reagiert sie auf Fragen, Bedarfe und Unsicherheiten, die mit ihr geteilt werden.
Im Rahmen dieser Fragestellung offenbarten einige einige der Teilnehmer*innen die Nutzung bestimmter Apps als Ratgeber in ihrer Freizeit oder Informationsquelle für ganz unterschiedliche Themenbereiche. Schnell einigten sie sich, dass die künstliche Intelligenz kein Ersatz für Freunde, Familie oder Bekannte war und doch zeichnete sich großes Interesse für den zukünftiges Verlauf von KI-Nutzung in genau diesem persönlichen Bereich ab. Würden wir uns irgendwann ganz selbstverständlich mit unseren persönlichen Sorgen an eine KI wenden?
Gemeinsam hielten sie fest, dass künstliche Intelligenz durchaus einen Platz im Bildungssystem haben könnte, doch nicht alle Aufgaben übernehmen sollte. Ein ausgewogenes Zusammenspiel aus den eigenen Gedanken, Lösungsstrategien und Ideen funktionierte am besten mit den Impulsen, die einem die KI geben konnte, um ans Ziel zu kommen. Das eigene Denken sollte nicht in den Hintergrund rücken, sondern durch die Nutzung künstlicher Intelligenz angetrieben werden.
Projektleitung, Kooperation & Förderung
Leitende Referentin: Vahid Zamani
Pädagogische Betreuung: Simon Zinzius
Teilnehmendenstruktur: 5 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren
Projektzeitraum: Workshop 28.07.-01.08.2025
Ort: Much
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Jugendzentrum Much statt. Ermöglicht wurde das Projekt durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.



