Landesarbeitsgemeinschaft
Kunst und Medien NRW e.V.

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Vergängliche Kunst im Wald

Wuppertal
28. Juli 2018

Galerie auf Zeit. Aus Totholz, Steinen, Zapfen und Blättern haben Kinder und Jugendliche der Erich-Fried Gesamtschule unter der Leitung der Ronsdorfer Künstlerin Ute Scholl-Halbach den Wald an der Talsperremauer künstlerisch verändert. Entstanden sind: Sitzgelegenheiten am Wegesrand, Naturbilder & -mosaike, Baumgesichter aus Ton und als Highlight das Ronsdorfer Stadtwappen als vergängliches Waldbodenmosaik.

Vergängliche Kunst im Wald - Landart

Landart

Das Projekt
Landart mit Kindern und Jugendlichen bietet die Möglichkeit ökologische mit kultureller Bildung zu verknüpfen: Phantasie,Motorik, räumliches Denken und der Blick fürs Detail werden gestärkt. Aber auch der Respekt vor der Natur wird so spielerisch vermittelt. Was die Umgebung hergibt, wird zu temporären Kunstwerken und der Naturraum zur Galerie auf Zeit.
39 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren haben in verschiedenen Themengruppen zusammengearbeitet. Dabei unterstützten die älteren Jugendlichen die jüngeren. Dies umfasste die eigenständige Aufteilung der Arbeiten, die Ausgestaltung der Motive und Verbindung von Einzelelementen zu einem gemeinsamen Werk. U.a. sind so Sitzgelegenheiten aus Baumstümpfen entstanden, Baumgesichter aus Ton und Fundmaterialien und riesige Grätenfische aus Ästen, die an Seilen an der Talspressebrücke befestigt wurden. Die Werke wurden am letzten Tag im Wald installiert und dort belassen, sodass sich der ein oder andere Spaziergänger von ungewohnten Ansichten und Objekten überraschen lassen konnte.

Projektleitung, Kooperation & Förderung
Künstlerische Leitung: Ute Scholl-Halbach
Pädagogische Begleitung: Sebastian Rupp
Projektzeitraum: 14.05. bis 18.06.2018
Das Projekt fand in Kooperation mit der Erich-Fried-Gesamtschule statt.
Ermöglicht wurde das Projekt durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein Westfalen und die Unterstützung der Sparkasse Wuppertal.

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