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Nano Heroes

Dortmund

Sie sind ziemlich klein, ein wenig unscheinbar, aber echte Umwelt-Helden: Mikroorganismen, auch Mikroben genannt, helfen dabei, Abfälle abzubauen, Böden fruchtbar zu machen und unsere Natur im Gleichgewicht zu halten. Echte Superhelden eben und genau deswegen entstanden unter der Anleitung der Biologin und Kinderbuchautorin Andrea Rings zu diesem Thema lauter Kurzfilme, die von den teilnehmenden Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren selbst produziert und umgesetzt wurden.

Nano Heroes - Mikroorganismen werden zu Superhelden

Mikroorganismen werden zu Superhelden

An fünf Tagen im Oktober 2025 wurde tatkräftig an Kurzfilmen zu dem Thema „Mikroben“ gearbeitet. Dafür kamen neun Mädchen im Alter von 7 bis 11 Jahren zusammen und haben sich intensiv und unter besonderer Berücksichtigung von Umweltproblemen mit den kleinen Mikroorganismen auseinandergesetzt. Stattgefunden hat das Projekt im mondomio Kindermuseum in Dortmund. 

Der erste Tag  Nach einer kurzen Vorstellung des Wochenablaufs startete die Gruppe direkt spielerisch in den Einstieg: Ein Kennlernspiel sollte die Teilnehmerinnen zusammenbringen und gleichzeitig schon die faszinierenden Superhelden-Eigenschaften von Mikroben erläutern. Daraufhin wurden die Mädchen durch die aktuelle Ausstellung „unsichtbar verbunden“ im mondomio geführt. Mit großem Interesse erkundeten die Teilnehmerinnen im Nachhinein die bereitgestellten Materialien und bildeten kleine Arbeitsgruppen. 

Der zweite Tag  Der zweite Tag startete mit der Entwicklung von Geschichten, die als Plot für die Kurzfilme dienen sollten. Besonders interessant empfanden die Kinder das Thema „Müll im Meer“, aber auch andere Umweltprobleme wurden aufgegriffen. Mit diesem Input wurden erste Storyboards erstellt. In der Herangehensweise unterschieden sich die Mädchen, so arbeiteten manche von ihnen szenisch detailliert, andere spontan und bildgestützt. Die Hauptfiguren für ihre Filme wurden aus farbiger Knete modelliert, Hintergründe und Szenerie mit Aquarellfarben- und Papier gestaltet. Bereits am zweiten Tag entstanden die ersten Szenen und es wurden Testfilme in der App „Stop Motion Studio“ erstellt. 

Der dritte Tag  Nun sollte sich gezielt mit dem Stop-Motion-Prinzip beschäftigt werden sowie mit den Funktionen der App, die den Kindern zur Verfügung gestellt wurde. Im Anschluss arbeiteten die Gruppen eigenverantwortlich an ihren Filmsets, es wurden Trickboxen aufgestellt und professionell mit Stativen und LED-Leuchten gearbeitet. Auch ihre Rollen organisierten die Mädchen selbstständig und immer wechselnd, sodass jeder alle Positionen einmal übernehmen konnte. Zur Freude aller entstanden eigenständig initiierte Nebenprojekte, die bereitwillig in das Gesamtkonzept integriert wurden. 

Der vierte Tag  Der vorletzte Tag begann mit einem Spiel zu realen und erfundenen Mikroben-Superkräften, angelehnt an das Thoffer-Spiel „Lüge oder Wahrheit“. Im Anschluss lag der Fokus am vierten Tag auf der Vertonung mit einer Einführung zur Mikrofontechnik. Dafür zogen die Gruppen sich in ruhige Ecken zurück, produzierten Sprachaufnahmen, Geräusche und Musik. Daraufhin wurden die Filmprojekte in der bereitgestellten App fertiggestellt. 

Der fünfte Tag  Kurz vor der finalen Filmpräsentation innerhalb der Teilnehmergruppe wurde den einzelnen Projekten noch der letzte Feinschliff verpasst. Gemeinsam wurde Mittag gegessen und schließlich projizierte ein Beamer die Filme an die Wand. Unter Kino-Atmosphäre sahen sich die Kinder ihre Werke gebannt an, feierten stolz ihre Ergebnisse und freuten sich riesig. Anschließend kam es zu einer kleinen Reflexionsrunde, unter anderem wurde über Lernerfahrungen gesprochen, die Stop-Motion-Technik und die gemeinsame Teamarbeit. Über den Workshop äußerten sich die Kinder in diesem Rahmen durchweg positiv.

Am 05.11.2025 fand die öffentliche Abschlussveranstaltung an, zu der Freunde und Familie geladen waren. Frau Rings eröffnete die Veranstaltung mit einer Einführung in das Projekt und dem Ablauf der vergangenen Woche. Die Kinder kamen selbst über die Technik und ihre Arbeiten zu Wort. Die Highlights des Tages waren natürlich die selbsterzeugten Filme, für die die Familien und Freunde nur Lob und Begeisterung fanden. Projektleitung,

Kooperation & Förderung
Leitende Referentin: Andrea Rings 
Pädagogische Betreuung: Teresa Grünhage-Bilitza
Teilnehmendenstruktur: 9 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren
Projektzeitraum: Workshop 15.09.-30.11.2025
Ort: Dortmund
Das Projekt fand in Kooperation mit dem mondo mio! Kindermuseum e.V. statt. Ermöglicht wurde das Projekt durch das  Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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