Landesarbeitsgemeinschaft
Kunst und Medien NRW e.V.

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How to build a Longboard

Bönen
15. August 2016

Abseits von Konsum- und Kaufkultur haben 10 Jugendliche mit  und ohne Fluchthintergrund aus Bönen ihre eigenen Longboards von der Pike auf selbst gebaut und gestaltet.

How to build a Longboard - interkultureller Longboardbau

interkultureller Longboardbau

Vom schlichten Holzbrett zum fahrbaren Untersatz. 10 Jugendliche afganischer, albanischer, deutscher und syrischer Herkunft haben eine Woche lang gemeinsam mit dem Longboardbauer John Paschos ihre eigenen Longboards gebaut. Ein Ziel des Workshops war es, dass die Jugendlichen ihr eigenes Machpotential und ihre Kreativität frei entfalten konnten und ihnen das Bewusstsein des Schaffens gegenüber des Kaufens zu vermitteln. Ein bedeutenderes Ziel war es, den geflüchteten Jugendlichen ihr neues soziales Umfeld zu erschließen und möglichen Hemmschwellen der ortsansässigen Jugendlichen entgegenzuwirken.
Dabei verfolgte jeder Teilnehmer dasselbe Ziel: ein eigenes Longboard. Um dieses Ziel zu erreichen war es jedoch notwendig, sich gegenseitig zu unterstützen, da zwei Teilnehmer zum Bau des Boards nötig waren. Durch die Notwendigkeit zur Kooperation konnten etwaige Berührungsängste schnell überwunden und die sprachlichen Barrieren durch das Vormachen und Nachmachen überbrückt werden. Viele neue Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen wurden gesammelt und neue Fertigkeiten erlernt. Es zeigte sich schnell, dass die geflüchteten Jugendlichen handwerklich Erfahrungen aus ihrer Ursprungsheimat mitgebracht haben. Viele der geflüchteten Jugendlichen standen das erste Mal auf einem Board. Dieser Augenblick war für sie bedeutsam. Auch hier waren die Teilnehmer in Zweier-Teams zusammen.
Das Projekt fand in Kooperation mit dem Treffpunkt Go in Bönen statt und wurde ermöglicht durch eine Sonderförderung des Landes NRW.

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